ist ein typisches Kartoffelgericht aus dem Sauerland, wörtlich bedeutet es: “das was im Topf hockt”. Der im Ofen gebackene Teig aus geriebenen Kartoffeln galt früher als Arme-Leute-Essen. In den vergangenen Jahren findet man es immer häufiger, leicht veredelt in Sauerländer Spezialitätenrestaurants. Im Rheinland beheimatet ist ein ähnliches Gericht. Bezeichnungen dafür z.B. Döppcheskooche, Döppekooche, Dippelaabes, Kesselskooche je nach Region unterschiedlich. Hier die langjährig erprobte... Sauerländerversion, vorsicht Suchtgefahr... ;)
So essen oder nach kurzem Abkühlen in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden und von beiden Seiten in einer Pfanne knusprig braten.
Dazu passt gut ein Kopfsalat mit Sauerrahmdressing. Gern wird auch Schwarzbrot dazu gegessen, ein kühles frisches Pils getrunken und hinterher einen Schnaps, denn die Potthucke ist eine sehr deftige Angelegenheit.
Reste können problemlos eingefroren werden, wenn vorhanden...
Potthucke kann schon am Vortag zubereitet werden. Die Scheiben dann knusprig goldbraun aufbraten. (Schmeckt fast noch besser!)
Statt zerschnitten, kann die Mettwurst auch am Stück in die Kartoffelmasse gelegt werden. Wenn man die gegarte Potthucke dann aufschneidet, sehen die Scheiben sehr dekorativ aus.
Formgröße/Teigmenge. Die Form nicht randvoll machen, da der Teig beim erhitzen ein wenig aufgeht. 2cm freier Rand genügt.